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September 2017

Super8 Filmmaking

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Wilkommen in der Analogen Renaissance.
Digitale Bilder sind überall. Täglich sehen wir hunderte oder gar tausende von ihnen.
Daher zieht das analoge Medium immer mehr Leute in seinen Bann. Es ist klassisch, unkompliziert (sobald man es verstanden hat) und einfach wunderschön.

Mit 35mm Film fängt es bei den meisten wieder an. Man kann einfach in deinen Drogeriemarkt gehen und hat dort eine recht große Auswahl an Film und sogar Einwegkameras.
Somit kann jeder es mal ausprobieren, und das ist gut so. Mit Film macht man nicht einfach mal 20 Bilder vom gleichen Motiv und sucht danach die besten aus. Nein, man überlegt sich vorher welche Komposition am besten ist und muss sich gewiss sein, dass die Einstellungen passen. Sonst verschwendet man einfach nur Film.

Wer wirklich enthusiastisch bezüglich film ist, will auch weiter dieses Medium erforschen. Sei es mit “Instant-Photography“ (Polaroid/Fuji Instax) oder größeren Filmformaten (120er Film oder sogar größer).
Aber wie wäre es denn mal mit kleiner…und schneller?

Super8 war seit 1965 das Filmformat für den normalen Verbraucher. Jeder konnte seine Filmchen drehen und musste nicht auf Hollywood Filmformate wie 35 oder 16mm filmen.
Jeder erkennt den Super8 look. Es fühlt sich familiär an (Die meisten Super8 Filme sind ja auch Home-movies), hat einen nostalgischen Look und Rhythmus.
Daher kommt Super8 auch wieder langsam in den Mainstream. Für Musikvideos, Kurzfilme oder einfach nur Film-Fans die es schon immer einmal probieren wollten. Ich gehöre zu letzterem.

Und wie ist es? Ein bisschen teuer aber es lohnt sich. Das Gefühl ist einzigartig, man filmt genau das was man mit seinem Auge durch den Sucher sieht, schnappt sich einen Projektor und führt stolz seine Kreation vor. Es ist einfach toll und ist jedem der sich dafür interessiert zu empfehlen 🙂

Hier ist mein Super8 Video, ein Tag mit meinen Kumpels in Nürnberg beim Parkour Training: https://youtu.be/QGxjVWPYKj8